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Lippische Weihnachtstanne im Außenministerium

Am Abend des 27. November 2008 übergab die lippische Wirtschaftsinitiative "Weihnachtsbaum ins Außenministerium" dem Außenminister und Vizekanzler Dr. Frank-Walter Steinmeier im Lichthof des Außenministeriums die diesjährige Weihnachtstanne. Dieser Festakt hat mittlerweile Tradition.

Illuminiert wird die Blaufichte von der Firma Zumtobel mit der neuesten Fasertechnologie. Die über 1000 Lichtauslässe funkeln wie Weihnachtssterne. Aus Südafrika ist handgefertigter Baumschmuck angebracht, was eine gute Verbindung zu der gleichzeitig eröffneten Ausstellung über Schulbauten in Burkina Faso brachte.

 

(Foto: Ralf Henning)

Die Besonderheit der diesjährigen Weihnachtstanne war ihr Standort, nämlich Brakelsiek, der Geburtsort des Vizekanzlers. Frank-Walter Steinmeier: "Ich  bin gerührt darüber, dass ich diese Tanne von meinen lippischen Freunden und meinen Brakelsiekern geschenkt erhalte. Ich bin mit dieser Tanne nahezu aufgewachsen, ich lebte grade über die Straße. Sie ist so schön gewachsen, wie man sich die Lipper vorstellt: Kräftig, gradlinig, selbstbewusst!"

Man merkte Frank-Walter Steinmeier die große Freude an, auch in diesem Jahr die Weihnachtstanne aus Lippe zu bekommen. Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuten sich ebenfalls über die sehr gelungene Veranstaltung und darüber, dass ihr Chef sich für ein paar Stunden sozusagen von allem Stress seiner Ämter, insbesondere den großen außenpolitischen Brennpunkten entfernen konnte inmitten seiner lippischen Heimat. Frank-Walter Steinmeier weiter: "Es ist mir eine besondere Ehre, dass heute über 100 Lippe zu mir gereist sind, um mir diesen Weihnachtsgruss zu bringen."

(Foto: M.C.Hurek)

Neben den zahlreichen Mitgliedern der Wirtschaftsinitiative und ihren Gästen waren noch über 50 Mitglieder des Brakelsieker Heimatvereins mit zwei Bussen erschienen. Organisator und Sprecher der Wirtschaftsinitiative Wolfgang Stückemann: "Du weisst ja Frank-Walter, was Lipper mitbringen, wenn sie eingeladen werden, sie bringen ihren Bruder mit. Wir haben Dir aber Deinen Bruder mitgebracht." Es war also auch eine kleine Familienzusammenführung.

Die Lipper hatten auch einige Geschenke im Gepäck, so das neueste Buch über die Varusschlacht von Prof. Schlüter, und den neuen Krimi über den Varusfluch ebenso wie die traditionellen Kalender (von Peter Menne und von Detlef Wittig mit der herausragenden Luftbildaufnahme vom Hermanns-Denkmal).

Bei afrikanischem Buffet und Musik verbrachten alle zusammen mit Frank-Walter Steinmeier und seiner Familie den Abend im Außenministerium. Bei seiner Dankesansprache ging Frank-Walter Steinmeier zunächst sehr bewegt auf die schreckliche Situation in Indien ein und wies darauf hin, dass ein Krisenstab im Auswärtigen Amt eingerichtet wurde, der mit allen Mitteln versuche, insbesondere auch alle Deutschen zu schützen. Er hoffe, dass in Kürze die Bemühungen der Ordnungskräfte erfolgreich sein würden. Der verspätete Beginn der Baumübergabe sei auf diese Krisensituation zurückzuführen. Nun wolle er sich aber dieser friedlichen Aktion zuwenden, die zugleich ebenso wie auch die Schulbauten in Burkina Faso, die er zum Abschluss seines Afrikajahres zeige, dem friedlichen Miteinander in der Welt als Signal dienen sollten.

Die Teilnehmer der Wirtschaftsinitiative äußerten sich äußerst zufrieden über die Abläufe. Heinz-Werner Hellweg, Zumtobel: "Es ist jedes Jahr hochinteressant, den Weihnachtsbaum ins Auswärtige Amt zu bringen, wir erleben immer wieder Neues. In diesem Jahr war es für uns wieder ein glanzvoller Höhepunkt."

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